Der Kallmuth, der sich links des Mains mit seinen markanten Steilhängen erhebt, prägt nicht nur die Landschaft, sondern auch die Qualität der Homburger Weine. Sein kalkreicher Untergrund schafft ideale Bedingungen für den Weinbau.
Der gleiche Kalkstein, der den Reben zugutekommt, bildet auch die Grundlage für einen der wichtigsten Baustoffe unserer Gesellschaft. Seit mehr als 100 Jahren wird er hinter dem Kallmuth gewonnen und im Zementwerk Lengfurt von Heidelberg Materials zu Zement verarbeitet. Das Werk ist damit seit Generationen Teil dieser Region – als Industriestandort, Arbeitgeber und Nachbar. Ein alter Kalkofen am Hang erinnert noch heute an die Anfänge der Kalkgewinnung.
Heidelberg Materials gehört zu den weltweit führenden Herstellern von Baustoffen und -lösungen. Nachhaltigkeit ist dabei ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensstrategie. Ziel ist es, die Zementproduktion konsequent zu dekarbonisieren, natürliche Ressourcen verantwortungsvoll zu nutzen, Kreisläufe zu schließen und gleichzeitig die biologische Vielfalt an den Abbaustätten zu fördern.
Gerade an einem Standort wie Lengfurt gehören Industrie und Natur deshalb zusammen. Steinbrüche verändern Landschaft – können aber zugleich besondere Lebensräume für seltene Tier- und Pflanzenarten schaffen. Heidelberg Materials entwickelt und pflegt solche Lebensräume gezielt und verbindet die Rohstoffgewinnung mit Maßnahmen zum Schutz und zur Förderung der Artenvielfalt.
Für das Zementwerk Lengfurt bedeutet Nachhaltigkeit aber auch, ein verlässlicher Partner der Menschen vor Ort zu sein. Wir verstehen uns als Teil unserer Nachbarschaft und pflegen den Austausch mit Gemeinden, Vereinen, Naturschutzorganisationen und Schulen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf jungen Menschen. Gemeinsam mit der Grundschule Lengfurt und dem Landesbund für Vogelschutz vermitteln wir beispielsweise Wissen über Natur, Umwelt und den verantwortungsvollen Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen.
Wie die Weinbergschnecke den Kalk für ihr schützendes Schneckenhaus benötigt, so ist dieser Rohstoff auch für uns Menschen unverzichtbar – beim Bau von Häusern ebenso wie für die Gestaltung unserer Orte. Das gemeinsam gefertigte Insektenhotel greift diesen Gedanken auf. Es schafft einen neuen Lebensraum entlang der Weinberge und steht zugleich für das gemeinsame Engagement von Zementwerk, Naturschutz, Schule und örtlichen Vereinen.
Diese Verbindung zwischen Natur, Landschaft und regionaler Industrie findet sich auch im Homburger Weinbergschneckenlauf wieder, der seit drei Jahren jeweils im Juni stattfindet. Bei diesem Breitensport-Event laufen Jung und Alt durch die Homburger Weinberge. Die Jugendlichen des TSV Homburg schaffen dabei die Verbindung zum örtlichen Vereinsleben und zum Weinbergschneckenlauf, an dessen Route das Insektenhotel künftig seinen Platz findet.
Der Markt Triefenstein hat für den Weinbergschneckenlauf einen besonderen Wanderpokal gestiftet: eine Weinbergschnecke aus Metall. Sie wird jedes Jahr an die größte teilnehmende Laufgruppe verliehen.
So schließt sich am Kallmuth der Kreis: Kalk prägt die Landschaft und den Weinbau, gibt der Weinbergschnecke ihr schützendes Haus und bildet die Grundlage für die Baustoffe unserer Region. Das Insektenhotel und der Weinbergschneckenlauf stehen dabei beispielhaft für eine Partnerschaft zwischen Natur, Nachbarschaft und Industrie.
Dein Lieblingsort. Dein Foto.
Triefenstein hat viele Lieblingsorte. Welcher ist deiner?
Nimm den Fotorahmen mit auf Entdeckungstour, halte ihn vor deinen persönlichen Lieblingsort und mach dein ganz eigenes Triefenstein-Foto.
Teile deinen Lieblingsort auf Instagram:
#LieblingsortTriefenstein
So entsteht nach und nach eine Sammlung ganz persönlicher Lieblingsorte und vielleicht entdecken andere dadurch einen Platz, den sie bisher noch gar nicht kannten.