Homburg-Lengfurt-Rettersheim-Trennfeld

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Einstufung Klostersee nach Badegewässerverordnung

 

Der Klostersee in Triefenstein wird durch das Bayerische
Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit nach der
Badegewässerverordnung erneut als mangelhaft eingestuft. Die Verordnung
bestimmt, dass bei der Einstufung die letzten 16 Proben berücksichtigt werden.
Nachdem es im Jahr 2018, in einem besonders heißen Jahr, große Belastungen
mikrobiologischer Art gab, wirkt sich dieser Befund noch in der Zukunft aus und
lässt sich auch kurzfristig nicht ändern. Und das, obwohl die letzten Proben
ohne Beanstandungen waren. Entsprechende Warnschilder werden daher um den
Klostersee angebracht.

 

Neben der Wetterabhängigkeit ist ein großes Problem die
Verunreinigung durch Nilgänse. Hierzu hat der Markt Triefenstein Maßnahmen
ergriffen. So wurden an drei verschiedenen Stellen am See Vogelattrappen
angebracht. Auch wurden Hinweisschilder aufgestellt, damit durch mitgebrachte
und liegengelassene Speisen die Tiere nicht angelockt werden. Diese Maßnahmen
zeigen erste Erfolge, so waren entgegen der letzten Jahre bislang nur wenige
und auch nur vereinzelt Nilgänse zu sehen.

Ein weiterer Baustein zur Verbesserung der Wasserqualität
ist die geplante Nährstoffreduzierung durch ein besonderes
Behandlungsverfahren. Hierzu arbeitet der Markt Triefenstein mit der Fachfirma
Mösslein GmbH zusammen.

 

Derzeit werden
mit einer anderen Gemeinde die erforderlichen Genehmigungen beim Landratsamt
und Wasserwirtschaftsamt durch die Fa. Mösslein beantragt. Sollte dies
erfolgreich verlaufen, plant der Markt Triefenstein dieses Verfahren entsprechend
anzuwenden.

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