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Kunst im Triefensteiner Rathaus

Triefenstein, den 11.06.2018

Dritte Runde mit der Künstlerin Elvira Lantenhammer

 

Triefenstein – Im Rahmen der Reihe „Kunst im Rathaus“ zeigt die Triefensteiner Künstlerin Elvira Lantenhammer ab 25.06.2018 ihre Werke.

 

Zur Vernissage am

Montag, 25. Juni, 18:30 Uhr

im Rathaus I, Rathausstraße 2, Triefenstein-Lengfurt

 

sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen!

 

 

Die Künstlerin Elvira Lantenhammer, die seit 1998 in Schloss Homburg lebt und arbeitet und in deren Werk die Farbe an erster Stelle steht, rückte im Jahr 2015 den Blick aus dem Fenster in den Mittelpunkt ihrer Malerei. Ihr „Hausberg“  inspirierte sie zu „Lageplan Kallmuth“,  als Thema in Variationen, im traditionellen Format des Tryptichons, Malerei mit Pigment/Acryl/Leinwand,  im Format 100 x 300 cm.

 

Werke aus der Serie „Lageplan Homburger Kallmuth“ und andere „Lagepläne“ werden nun ab Montag, den 25.Juni 2018, im Rathaus des Marktes Triefenstein zu sehen sein.

 

Aus der Farbfeldmalerei heraus entwickelt sind die Landschaftsmotive Lantenhammers nicht auf den ersten Blick zu erkennen; ihre Malerei ist eine Position zwischen Neuer Abstraktion und Konkreter Kunst.

 

Mit der ungegenständlichen Malweise folgt sie stringent einen Weg, den sie schon seit Jahren mit ihren Lageplänen geht. Die auf Städte in Deutschland und Übersee verweisenden Lagepläne entstehen seit 1996. Es sind Flächenbilder, die ihre Wirkung aus sparsamen aber kraftvollen Farbkombinationen und klaren Kompositionen erhalten. Die Künstlerin betont, dass es sich nicht um Stadtpläne oder Karten mit topografischen Besonderheiten handelt, sondern um die Aufzeichnung dessen, was sie emotional, haptisch oder sensorisch mit einem Ort verbindet. So erscheint der Lageplan Rom in einem kräftigen Rot, der sich kaum aus dem täglich erlebbaren Stadtbild oder einem Stadtplan erklären lässt, jedoch mit Seheindrücken vor Ort, die von Gemälden, Gewändern oder anderen Gegenständen kommen könnten, mit denen sie sich gerade beschäftigte. Es sind innere Landkarten, die vom titelgebenden Ort ausgehen, sich aber dann von ihm lösen. (Hanneke Heinemann)

 

Lantenhammers „Siteplans“, entstanden mittlerweile zu vielen Städten und Orten in der Welt, geben „einer rationalen Welt etwas zurück, was letztlich nicht messbar, nur sinnlich und energetisch wahrnehmbar ist: es ist die Aura oder die Atmosphäre eines Ortes“ (Beate Reese)

 

So hat sie z.B. in Japan, Juni /Juli 2017, das Werk „Kakemono – Japanes Siteplan“ gearbeitet; im Jahr 2015 „Virginian Siteplans“ während des residency in USA, in Virginia, Virginia Center for the Creative Arts, VCCA.

Es gibt Lagepläne zu fiktiven Städten und Orten; u. a. „Lagepläne Apokalypse“; „Lageplan Platz des Himmlischen Friedens“, „Lageplan Suche nach dem Schatten“; und zu konkreten Städten, z.B. „Lageplan Künstleratelier“, München, Venedig, Würzburg, Rom, Altötting, Lageplan Central Park Manhattan, Siteplans Bulgaria, „LAGEPLÄNE BERLIN“.

 

VITA

Elvira Lantenhammer absolvierte zunächst in Altötting eine Ausbildung zur Restauratorin. Ab 1980 studierte sie Malerei bei Jürgen Reipka und Heinz Butz an der Akademie der Bildenden Künste in München.

Lantenhammer ist Mitglied in der renommierten Künstlervereinigung Deutscher Künstlerbund.

 

Im Jahr 1999 rief Elvira Lantenhammer in Schloss Homburg am Main, ihrem Lebensmittelpunkt seit 1998, das Kunstprojekt "Kunst in Schloss Homburg" ins Leben und schuf damit im unterfränkischen Homburg am Main eine lebendige Plattform für zeitgenössische Kunst, die weit über die unterfränkischen Grenzen hinaus Beachtung findet. Die Ausstellungen zeitgenössischer künstlerischer Positionen aus Deutschland, Holland, Italien, Argentinien, Pakistan, USA und die Kooperation mit der FIU (Freie Internationale Universität, eine Gründung von Joseph Beuys) sind Anziehungspunkt für das Publikum aus nah und fern.

 

Die „Sommerakademie Schloss Homburg“ mit Kursen und Veranstaltungen, alljährlich organisiert von der Künstlerin  in ihren Atelierräumen in Schloss Homburg, findet diesen Sommer zum 18. Mal statt.

 

Elvira Lantenhammer erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Preise, artist-in-residences und Stipendien. Die Künstlerin realisierte Kunst-am-Bau Projekte und ihre Werke sind in Ausstellungen und Messen national und international präsentiert. Das Werk befindet sich in Museen und bedeutenden Öffentlichen und Privaten Sammlungen, u.a. Sammlung Banque LBLux, Luxenburg, Pinakothek der Moderne, München; Schlossmuseum Aschaffenburg; Museum im Kulturspeicher; Würzburg.

 
VERANSTALTUNGEN
 

Nächste Veranstaltungen:

15.11.2018 - 19:00 Uhr
 
16.11.2018 - 20:00 Uhr
 
16.11.2018
 
 
 
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