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Bewirtschaftungsplan für Triefensteiner Gemeindewald

12.10.2017
Bürger-Infoveranstaltung am 27. Oktober

 

Triefenstein –  Für den Wald des Marktes Triefenstein wird ein neuer langfristiger Bewirtschaftungsplan erstellt. Die Arbeiten dazu sind nun weitgehend abgeschlossen. Über die Ergebnisse wird am

 

Freitag, 27. Oktober, 14:00 Uhr im Rathaus (Triefenstein-Lengfurt)

 

öffentlich informiert.

 

Anschließend werden im Zuge eines Waldbeganges an Beispielsbeständen die Inventurergebnisse, die Nutzungsmöglichkeiten, die Bewirtschaftungsziele und die geplanten Maßnahmen vorgestellt und diskutiert.

 

Interessierte Triefensteiner Bürger sind herzlich eingeladen. Festes Schuhwerk und witterungsangepasste Kleidung empfohlen! Die Fahrt zum Waldbegang erfolgt mit Privat-PKW – bitte Fahrgemeinschaften bilden.

 

 

Hintergrund:

Der Wald des Marktes Triefenstein umfasst eine Fläche von über 300 Hektar - ein erheblicher Vermögenswert für die Gemeinde und gleichzeitig Verantwortung für künftige Generationen.

Nach den gesetzlichen Bestimmungen muss die Bewirtschaftung von Gemeindewäldern nachhaltig und naturnah auf der Grundlage von langfristigen Forstwirtschaftsplänen erfolgen. Die Gültigkeitsdauer dieser Pläne beträgt jeweils 20 Jahre. Der aktuelle Plan für den Wald des Marktes Triefenstein aus dem Jahr 1998 wird Ende 2017 ablaufen und muss deshalb erneuert werden. Zuständig dafür ist das Amt für Ernährung Landwirtschaft und Forsten (AELF) Karlstadt. Das Amt hat den unabhängigen Forstsachverständigen Paul Gerlach aus Aschaffenburg mit der Neuerstellung der langfristigen Forstbetriebsplanung beauftragt.

Dabei gilt es, die Interessen der Bürger, die Belange des Naturschutzes, die nachhaltige Holzerzeugung sowie wirtschaftliche Überlegungen bei der zukünftigen Waldbewirtschaftung „unter einen Hut zu bringen“.

Zunächst werden in einem Rückblick die letzten zwei Jahrzehnte analysiert, um herauszufinden, welche Maßnahmen gelungen sind, ob Änderungen erforderlich sind und welche Aufgaben für die Zukunft anstehen. Anschließend folgen intensive Datenerhebungen im Wald. Bei dieser „Forstinventur“ wird der aktuelle Holzvorrat baumartenweise erhoben, die vorhandene Waldverjüngung wird dokumentiert und der Holzzuwachs ermittelt.

Diese Arbeiten bilden schließlich die Grundlage für die Planung der nächsten 20 Jahre, die unter anderem im neuen „Hiebssatz“ zum Ausdruck kommt. Der Hiebssatz bestimmt die Holzmenge, die im Planungszeitraum geerntet werden soll, um die Ziele der Waldpflege und -verjüngung unter Wahrung aller Waldfunktionen nachhaltig zu erreichen. „Nicht mehr nutzen als nachwächst“, gilt dabei als wichtigster Grundsatz! Auch der Klimawandel muss, insbesondere bei der Baumartenwahl, angemessen berücksichtigt werden.

 
VERANSTALTUNGEN
 

Nächste Veranstaltungen:

18.11.2017 - 13:00 Uhr
 
18.11.2017 - 15:45 Uhr
 
18.11.2017 - 18:30 Uhr
 
 
 
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