|
Romantischer Weinort am Main
Auf über 1200 Jahre Geschichte kann der reizvolle Ort im Frankenland zurückblicken, dessen Rebhänge und Bauwerke seit jener
Zeit auf das liebliche Maintal hinabblicken bis hinüber zu den Ausläufern des Spessartwaldes. Homburg hat heute 1.340 Einwohner.
Homburg mit seinen hervorragenden Weinlagen "Edelfrau " und "Kallmuth". Zwei berühmte Weinlagen, Spitzenerzeugnisse des begehrten
Frankenweins, sind mit dem Namen Homburg eng verschmolzen. So fremdartig der Name Kallmuth, so extravagant auch der Wein. Erdig, freurig und
mit zartem Mandelgeschmack. Der Name Kallmuth kommt aus dem lateinischen "Calvus mons - kahler Berg". Daraus wurde bald "Calmunt" und
später "Kallmuth". Die Edelfrau, an der Straße nach Würzburg gelegen, erinnert uns ebenso wie das malerische Schloß an
Homburgs Ritterzeit. Anmutig und blumig der Geschmack ihrer Weine, nicht minder nachhaltig und glutvoll.
Eine Hauptattraktion ist das "Homburger Weinfest", das jedes Jahr am letzten Juli-Wochenende und am ersten August-Wochenende stattfindet.
Ebenso zieht der Weinwandertag immer am letzten Sonntag im Juni viele Wanderer aus ganz Deutschland an.
Weitere Informationen über die einzelnen Ortsteile erhalten Sie in den Ortschroniken.
Die Homburger Ortschroniken Band I und Band II sind für jeweils 10,- € beim Markt Triefenstein zu erwerben.
Tropfsteinhöhle "Burkardusgruft"
Schon in sehr frühen Nachrichten über die Homburger Pfarreigeschichte sind die Homburger Tropfsteinhöhlen als Wohn- und
Klosterzellen für fromme Mönche erwähnt.
Wahrscheinlich bildete eine davon die früher übliche Krypta unter der Schloßkirche, unmittelbar mit dieser verbunden. Erst
beim Bau des jetzigen (Gebsattel-) Schlosses wurde wohl die Gruft von der Schloßkapelle getrennt und der heutige Eingang freigelegt.
Die Höhlen im Innern des Homburger Schloßberges sind wohl die einzigen bedeutenderen Tropfsteinhöhlen in Unterfranken. Sie
sind zahlreich im Innern des Schloßberges vorhanden. Begehbar aber ist die größte, die Burkardus-Gruft, ca. elf Meter breit,
neuen Meter lang und sechs Meter hoch.
Nach einer Legende soll Burkardus auf Visitationsreise von Glaubensfeinden oder Wegelagerern verfolgt worden sein. Noch vor Anbruch der Nacht
rettete sich der Bischof in die Homburg. Sicherer fühlte er sich allerdings in der abgelegenen Tropfsteinhöhle unter dieser Burg.
Tatsächlich gelangten am Morgen die Häscher auch hierher, eifrig suchten sie alles ab. Einer erblickte auch den schmalen Eingang
zur dunklen Höhle. Da er jedoch ein Spinnennetz mit kleinen Tautröpfchen gewahrte, das über den Eingang gewebt war, wandte er
sich ab im Glauben, niemand könne in den letzten Tagen die Höhle betreten haben. So wurde Burkard gerettet, deshalb hatte er sich
auch im Alter in diese Höhle zurückgezogen, wo ihm einst auf wunderbare Weise das Leben gerettet worden war.

Zur Besichtigung der "Burkardusgruft" können Sie den Schlüssel bei der Metzgerei Tritschler, Burkardusplatz 1, (09395/997864)
während den üblichen Öffnungszeiten, bei Herrn Günther, Michael im Schloß Homburg, Schloßplatz 3,
(09395/997811), bei Konrad Bauer, An der Stadtmauer 9 (09395/409), bei Angelika Blank, Maintalstr. 33 (09395/99319), bei Johannes Follmer,
Papiermühle Homburg (09395/99389), bei Josef Kuhn, In den Stadtäckern 6 (09395/1054) oder bei Lothar Huller, Maintalstr. 19
(09395/1029) abholen.
Museum-Papiermühle Homburg
Die restaurierte Mühle präsentiert sich als ein überaus interessantes und lehrreiches Museum, es zeigt nicht nur die
verschiedenen Arbeitsweisen und Produktionstechniken bis zur Stillegung 1975, sondern auch in anschaulichen Bild- und Texttafeln die
Lebensgewohnheiten und Lebensräume der Homburger Papiermacher.
Museum Papiermühle, Gartenstr. 7, 97855 Triefenstein-Homburg, Tel.: 09395/99222
Internet: http://www.homburger-papiermanufaktur.de
Email: kontakt@homburger-papiermanufaktur.de
Öffnungszeiten: geöffnet von 01. Mai bis 31. Oktober, DI bis FR: 10:00 - 12:00 und 14:00 - 16:00; SA/SO und FT: 10:00 - 12:00
und 14:00 - 17:00.
|